IPv6-Leck-Test
Prüfen Sie, ob Ihre echte IPv6-Adresse bei der Nutzung eines VPN sichtbar ist. Viele VPNs tunneln nur IPv4-Traffic und lassen IPv6 ungeschützt.
Zuletzt aktualisiert: April 2026
Teste auf IPv6-Lecks...
Was ist ein IPv6-Leak?
Ein IPv6-Leck tritt auf, wenn Ihr VPN IPv6-Traffic nicht durch seine verschlüsselte Verbindung leitet. Die meisten VPNs wurden ursprünglich nur für IPv4 entwickelt. Wenn Ihr Internetanbieter Ihnen eine IPv6-Adresse zuweist und Ihr VPN diese nicht behandelt, umgeht IPv6-Traffic den VPN-Tunnel vollständig.
Das bedeutet, Websites können Ihre echte IPv6-Adresse sehen — obwohl Ihre IPv4-Adresse hinter dem VPN verborgen ist. Da IPv6-Adressen oft einzigartig für Ihre Verbindung sind, offenbart dies effektiv Ihre Identität und Ihren Standort.
Wie man IPv6-Leaks behebt
Es gibt drei Hauptmethoden, um IPv6-Leaks bei der VPN-Nutzung zu verhindern:
VPN mit IPv6-Unterstützung verwenden
Die beste Lösung ist die Verwendung eines VPN, das IPv6-Tunneling vollständig unterstützt. Anbieter wie Mullvad, NordVPN und Proton VPN leiten sowohl IPv4- als auch IPv6-Traffic durch den VPN-Tunnel und verhindern so jegliche Lecks.
IPv6 auf Ihrem Gerät deaktivieren
Falls Ihr VPN IPv6 nicht unterstützt, können Sie IPv6 in den Netzwerkeinstellungen Ihres Betriebssystems deaktivieren. Dadurch wird der gesamte Traffic über IPv4 geleitet, den Ihr VPN korrekt tunneln kann. Unter Windows deaktivieren Sie IPv6 in den Adapter-Eigenschaften. Unter macOS verwenden Sie den Befehl: networksetup -setv6off Wi-Fi.
Kill Switch Ihres VPN aktivieren
Viele VPN-Apps verfügen über einen Kill Switch, der sämtlichen Traffic außerhalb des VPN-Tunnels blockiert, einschließlich IPv6. Aktivieren Sie diese Funktion, um zu verhindern, dass Traffic durchsickert, falls die VPN-Verbindung abbricht oder IPv6 nicht abdeckt.
Warum IPv6-Leaks wichtig sind
IPv6-Adressen sind oft global eindeutig und mit Ihrer ISP-Verbindung verknüpft. Im Gegensatz zu IPv4-Adressen, die häufig über NAT geteilt werden, kann eine IPv6-Adresse Ihren Haushalt oder Ihr Gerät direkt identifizieren.
Wenn Ihr VPN IPv6-Traffic durchsickern lässt, können Websites, Werbetreibende und Überwachungssysteme Ihre echte IPv6-Adresse mit Ihrer Browsing-Aktivität verknüpfen — was den Zweck eines VPN vollständig zunichte macht.
Da die IPv6-Verbreitung weltweit weiter zunimmt, wird diese Art von Leak immer häufiger und gefährlicher. Überprüfen Sie stets, dass Ihr VPN IPv6 ordnungsgemäß behandelt.
Vervollständigen Sie Ihre Datenschutzprüfung
IPv6-Leak-Tests sind Teil einer umfassenden Datenschutzprüfung. Prüfen Sie auch andere häufige Leak-Typen, um vollständigen Schutz zu gewährleisten.
DNS-Leak-Test — Überprüfen Sie, ob Ihre DNS-Abfragen durch den VPN-Tunnel geleitet werden. Ein DNS-Leak enthüllt Ihrem ISP jede Website, die Sie besuchen.
WebRTC-Leak-Test — Prüfen Sie, ob Ihr Browser Ihre echte IP über WebRTC-APIs preisgibt, die VPN-Tunnel vollständig umgehen können.
VPN-Status-Check — Überprüfen Sie, ob Ihr VPN aktiv ist und Ihre echte IP-Adresse und Ihren Standort korrekt verbirgt.
IP-Abfrage — Detaillierte Geolokalisierung, ISP- und Netzwerkinformationen für jede IP-Adresse abrufen.
Häufig gestellte Fragen
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